Einführung



Ehrenamtliche Arbeit
Dieser Blog ist im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als online-Journalist eine Non-Profit-Plattform. Neben exklusiv für ehrenamtskarte.blogspot.de verfassten Beiträgen lebt dieser Blog zum Teil auch von den Nutzungsrechten interessanter zweitverwerteter Artikel. Viele Leser haben deshalb den einen oder anderen Beitrag möglicherweise schon an anderer Stelle gesehen.
 


Bürgerschaftliches Engagement braucht gute und fördernde Rahmenbedingungen sowie eine breite Anerkennungskultur. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen und die Stärkung zivilgesellschaftlicher Infrastrukturen haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Von der Anerkennung der Qualifikationen aus dem Engagement bis zum Zuwendungsrecht gibt es eine Vielzahl von »Stellschrauben«, an denen Engagementpolitik ansetzen muss, um fördernde Bedingungen zu stärken und Problemlösungen zu ermöglichen. Rechtliche, politische organisatorische und finanzielle Bedingungen haben entscheidenden Einfluss darauf, ob und inwiefern Engagement unterstützt, gefördert oder blockiert wird.

Quelle: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Bürgerschaftliches Engagement


Die ehrenamtliche Initiative "Cultur-Tupfer e.V." am Klinikum in Detmold.
Die ehrenamtliche Initiative "Cultur-Tupfer e.V." am Klinikum in Detmold.
In Nordrhein-Westfalen engagiert sich, wie auch im Bundesdurchschnitt, gut jede dritte Bürgerin, jeder dritte Bürger ehrenamtlich. Die Bereitschaft zum Engagement bleibt auf stabilem Niveau: Das Ehrenamt ist nach wie vor stark verbreitet, bunt und lebendig. Die Beweggründe, sich ehrenamtlich zu engagieren, sind ebenso vielfältig wie die Einsatzfelder.

Für die Gesellschaft ist das Bürgerschaftliche Engagement wichtig, weil es zum sozialen Zusammenhalt beiträgt. Es fördert die gesellschaftliche Teilhabe und ist Impulsgeber für soziale Innovationen. Für den Erhalt einer lebendigen Demokratie, in der Widerspruch und Zuspruch selbstverständlich sein müssen, ist Bürgerschaftliches Engagement unverzichtbar. Es trägt zu einem warmen und unbürokratischen Miteinander der Menschen bei: in allen Lebensphasen und in allen Lebensbereichen. Bürgerschaftliches Engagement wird dort benötigt, wo Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen, weil neben dem professionellen Angebot auch das persönliche Mitgefühl und die direkte Mitmenschlichkeit unverzichtbar sind.
Das DORV-Zentrum ("Dienstleistungen und Ortsnahe Rundum-Versorgung"), hier in Jülich-Barmen.
Das DORV-Zentrum ("Dienstleistungen und Ortsnahe Rundum-Versorgung"), hier in Jülich-Barmen.
Engagement bringt in der Regel auch den Menschen, die es ausüben, einen Gewinn. Ein Ehrenamt fördert den Kontakt mit anderen - oft auch mit Menschen, zu denen man sonst keinen Zugang hätte. Freiwilliges Engagement macht kompetent und öffnet neue Horizonte - jenseits der eigenen Familie und des eigenen schulischen oder beruflichen Umfelds. Und es kann helfen, neue Lebens- bzw. Übergangsphasen sinnvoll zu gestalten.

Die Landesregierung ist sich der Bedeutung des Bürgerschaftlichen Engagements für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft bewusst und unterstützt das Ehrenamt auf vielfältige Weise. Ziel ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, auf die sich die Engagierten verlassen können, diese kontinuierlich und im Dialog weiterzuentwickeln und in der Fläche bekannt zu machen.
Die Federführung für diese Aufgabe liegt im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.

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Weitere Informationen lesen Sie unter
Versicherungsschutz für Ehrenamtliche
Engagementnachweis NRW
Ehrenamtskarte NRW
Informationsportal "Engagiert in NRW"
Freiwilligendienste

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